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1.     Das südsteirische Klima

Der südliche Teil der Steiermark liegt klimatisch im Einflussgebiet des Mittelmeers in der illyrischen Klimazone. Diese reicht vom südlichen Teil Kärntens bis in den Südosten Österreichs. Vom Adriatischen Meer herkommende Hochdruckgebiete (Adriahochs) sorgen insbesondere im Herbst dafür, dass das Wetter hier spürbar milder ist als in den nördlicheren Gebieten der Mittel- oder Obersteiermark.

Auch die Sommer sind in der Südsteiermark wärmer als in den anderen Regionen, merkbar dadurch dass u.a. Leibnitz immer wieder die österreichischen Hitzepole bilden. Die durchschnittliche Temperatur im Jänner beträgt um 0 °C und im Juli um 22 °C. Im Hochsommer werden die Tage mit über 30 °C immer häufiger.

Aus der Warte des Weinbaus bedeutet dies: Feuchtwarmes mediterranes Klima bestimmt den langen Vegetationsverlauf, kühle Nächte fördern die Entwicklung einer reichhaltigen Aromatik und Struktur im Wein. Beides gibt den regionalen Weißweinsorten und den immer häufiger angebauten Rotweinsorten Nuancenreichtum und Noblesse.

 

Das Klima in Zahlen:[1]

-       Jahrestemperaturmittel von 9,8 °C

-       Sonnenscheindauer monatlich von 1.980 Stunden

-       Niederschlagsjahressumme von 827 mm

-       Sommertage (max. über 25°C): 95

-       Tropentage (max. über 30°C): 72

-       Frosttage: 10



[1] Klimadaten Umweltamt Steiermark für Bad Radkersburg: umwelt.steiermark.at, Zugriff im September 2020